Oprah Wochenende in New York – ein Blick in die Psyche Amerikas

Oprah Winfrey ist hierzulande wahrscheinlich immer noch am besten bekannt für ihr Michael Jackson Interview. Ansonsten nimmt man von dem schier unüberschaubaren Output der Medien-Multitaskerin nicht viel wahr. In Amerika dagegen ist Oprah so etwas wie Anne Will (Beichtmutter, gerüchtehalber lesbisch), Mutter Theresa (Wohltäterin) und Verena Pooth (Selbstvermarketerin und Werbeikone) in Einem.

Egal, was man von ihrem pseudo-psychologischem Selbsthilfe-Geschwätz und ihren bevormundenden Ratschlägen für die Verbesserung, nein Optimierung, des Lebens des amerikanischen Durchschnittsbürgers, hält, so ganz verstehen wird man die Amerikaner nicht, wenn man Oprah nicht kennt.

Wer also wirklich einen Blick in die Psyche Amerikas werfen will, der sollte sich definitiv das Oprah Wochenende in New York anschauen. Die vermeintlichen Ziele der Veranstaltungen (Charity und die Ermutigung, sein „bestes Leben zu leben“, was auch immer das bedeutet, gekoppelt mit schamlosem Materialismus) sind natürlich dem Hauptziel untergeordnet: den Ruhm der großen Oprah zu mehren.

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