Ich werde nie müde, zu wiederholen, dass New York nicht zuletzt deswegen ist, was es ist, weil dort so viele faszinierende Menschen aus aller Welt auf engstem Raum leben. Jeder hat seine eigene Geschichte, seinen eigenen Weg, der ihn nach New York geführt hat, aber New Yorker zu sein schweißt sie trotzdem alle zusammen.
Die New York Times hat mit One in 8 Million eine wunderschöne Liebeserklärung an die Stadt New York und ihre Menschen geschaffen. Auf der Homepage kann man durch 54 Beiträge stöbern und sich die in Ton und Bild festgehaltenen Geschichten der unterschiedlichsten New Yorker ansehen.
Disney’s Enchanted (Verwünscht) ist ein toller New York-Film, in dem die typischen Touristen Hotspots so schön in Szene gesetzt werden, wie es sich für ein richtuges Märchen eben gehört… Damit das romantische Bild von New York nicht zu zuckersüß wird, ist es alle Nase Lang mit einer kräftigen Prise Realismus gewürzt. Zum Beispiel in dieser charmanten Szene, wo die Prinzessin in Spe sich von Ratten, Tauben und Kakerlaken beim Wohnungsputz helfen lässt.
Dieser Artikel aus der New York Times bietet einen spannenden Einblick in den Alltag junger New Yorker, die alle das gleiche Problem haben: sie verdienen wenig, leben aber in einer Stadt, die förmlich danach schreit, jeden Tag neu entdeckt zu werden. Das kostet aber Geld und deswegen haben sie alle ihre eigenen Methoden, Geld zu sparen, ohne den Spaß an der teuren Stadt zu verlieren.
Eins haben alle Geschichten gemeinsam: jeder abgebrannte New Yorker zahlt verdammt viel Miete (ein WG-Zimmer in Brooklyn für über 700 Dollar wird als günstig bezeichnet), kann dafür, vom Essen, über Drinks, bis hin zum Shoppen, in allen Lebensbereichen jede Menge sparen. Meine Rede!