Berlin in New York – Umsonst

In New York ist Berlin immens angesagt. Bereits vor 2 Jahren gab es im MoMA den Berlin Day (singular), jetzt gibt es die Berlin Days (plural) im New Museum. Also mehr Berlin für weniger Geld, denn die Berlin Days in New York sind umsonst. Zielsetzung ist es scheinbar, die ganzen arbeitslosen Designer und Künstler aus New York dafür zu begeistern, arbeitslose Designer und Künstler in Berlin zu werden. Klappt ja ganz gut so weit…

Ich beliebe natürlich zu scherzen – Berlin präsentiert sich im New Museum als kreative, hippe Stadt, als „the place to be“:

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Am heutigen Dienstag, 31.3.09, geht es um Mode aus Berlin. Der Tag beginnt (ähem, begann) um 10:00 mit einem öffentlichen Kulturprojekt und endet am Abend mit einer Modenschau zum Thema Mauerfall.

Morgen, den 1.4.09, stellen sich Berliner Filmemacher vor und abends gibt’s ein DJ Set von Paul Kalkbrenner.

Am 2.4.09 gehen die Berlin Days schon wieder zu Ende mit einem Tag, der Kunst und Design in Berlin gewidmet ist, und einer Party, bei der DJ Dmitry von Deee-Lite auflegt (squeee!)

Die Hipster sind bestimmt schon alle da, also auf geht’s! Das ganze Programm der Berlin Days findet sich hier.

New York Umsonst: Twitter Updates

Vor und während eines New York-Besuchs lohnt es sich, ein paar lokale Twitterer zu followen. Von Museen, über Clubs, bis hin zu den Locals, twittert man in New York ungleich mehr als anderswo. Aktuellere Neuigkeiten wird man kaum finden. Nicht nur die Twitter-Updates sind natürlich umsonst, über Twitter wird auch immer öfter Zeug verschenkt oder Rabatte angekündigt.

Eine kleine (natürlich bei Weitem nicht erschöpfende) Übersicht über die besten Twitterer New Yorks nach dem Sprung. Alternativ könnt Ihr natürlich @newyorkumsonst followen und meine Lektüreliste abgreifen. Weiterlesen

New York umsonst: Peoplewatching

Peoplewatching, zu Deutsch „Leute gucken“, kann man natürlich überall auf der Welt betreiben. Aber nur in New York kann man so viele wunderbare, sonderbare, ungewöhnliche, abgewöhnbare, unglaubliche, unmögliche, todschicke und tödlich unschicke Menschen auf so kleinem Raum beobachten.

Hipster-und-SeniorenOb auf der Upper East Side unverschämt teuer aufgetakelte russische Milliardärinnen, am Times Square fettärschige (sorry, Political Correctness) Touristen, Drag- und Fashion Queens in Chelsea oder Lebens- und Selbstdarstellungskünstler an der Lower East Side, in New York gibt es überall faszinierende Menschen zu beobachten, denn die Menschen machen New York erst zu dem, was es ist.

Die jungen Hipster neben der rauchenden Oma auf dem rechten Bild illustrieren für mich das friedliche Nebeneinander (nicht unbedingt Mit-, aber immer Nebeneinander) der verschiedensten Lebensentwürfe…

Warsaw-Essenstheke…oder die gute Seele, die bei Konzerten im Warsaw in Brooklyn lecker Pierogi verkauft und daran erinnert, dass auch das gentrifizierte Brooklyn noch immer ein Flickerlteppich der unterschiedlichsten Immigrationsgeschichten ist, in diesem Fall der polnischen Einwanderer, die sich hier ihr Klein-Warschau geschaffen haben…
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