Die Oster Parade in New York ist eigentlich keine richtige Parade. Besonders österlich ist sie auch nicht.
Die New York Easter Parade hat im Gegensatz zu den üblichen Paraden der Stadt keinen Umzug oder bunte Festwagen zu bieten. Die Parade ist eher ein gemütliches Schlendern auf der gesperrten Fifth Avenue, bei dem die Hüte der New Yorker die größte Attraktion sind. Die meist selbstgebastelten Kopf-Schmuckstücke können sich allerdings immer sehen lassen.
Die Easter Parade beginnt am Ostersonntag um 10:00. Bis zum Nachmittag spaziert man auf der Fifth Avenue zwischen 49th und 57th Street auf und ab und bewundert die Kostüme. Dafür muss man nicht besonders viel Zeit einplanen, aber wenn man schon an Ostern in New York ist, sollte man die Oster Parade unbedingt gesehen haben!
Wer genug gesehen hat, kann noch das jährliche Easter Eggstravaganza Fest im Central Park besuchen. Dort wird vor allem viel für die kleinen New York-Besucher geboten: Ostereierfärben, Puppentheater, Gesichtsbemalung, Musik und sogar ein Streichelzoo!
In New York ist Berlin immens angesagt. Bereits vor 2 Jahren gab es im MoMA den Berlin Day (singular), jetzt gibt es die Berlin Days (plural) im New Museum. Also mehr Berlin für weniger Geld, denn die Berlin Days in New York sind umsonst. Zielsetzung ist es scheinbar, die ganzen arbeitslosen Designer und Künstler aus New York dafür zu begeistern, arbeitslose Designer und Künstler in Berlin zu werden. Klappt ja ganz gut so weit…
Ich beliebe natürlich zu scherzen – Berlin präsentiert sich im New Museum als kreative, hippe Stadt, als “the place to be”:
Am heutigen Dienstag, 31.3.09, geht es um Mode aus Berlin. Der Tag beginnt (ähem, begann) um 10:00 mit einem öffentlichen Kulturprojekt und endet am Abend mit einer Modenschau zum Thema Mauerfall.
Morgen, den 1.4.09, stellen sich Berliner Filmemacher vor und abends gibt’s ein DJ Set von Paul Kalkbrenner.
Am 2.4.09 gehen die Berlin Days schon wieder zu Ende mit einem Tag, der Kunst und Design in Berlin gewidmet ist, und einer Party, bei der DJ Dmitry von Deee-Lite auflegt (squeee!)
Jetzt da auch in New York der Frühling im Anmarsch ist, wird es Zeit für Aktivitäten an der frischen Luft. Und wo lässt sich die Natur mitten in der Stadt besser erleben als im botanischen Garten und im Zoo…
New Yorker Botanische Gärten
Der New York Botanical Garden in der Bronx hat Mittwoch den ganzen Tag und Samstags von 10:00-12:00 freien Eintritt.Â
Im Brooklyn Botanical Garden zahlt man Dienstags den ganzen Tag keinen Eintritt und Samstags von 10:00-12:00 ist der Zugang ebenfalls umsonst. Im Winter ist der Eintritt sogar an allen Wochentagen umsonst, aber da gibt’s im Botanischen Garten natürlich auch weniger zu sehen.
Welche Pflanzen wann blühen, verraten die Websites der Botanischen Gärten in New York.
In New York leben mehr Iren als in Dublin. Spätestens am St. Patrick’s Day sind dann aber alle New Yorker irisch. Klar: die Iren sind ein allseits beliebtes Volk und am St.Patrick’s Day kann man in New York richtig gut feiern. Außerdem zieht die “Kiss me I’m Irish“-Nummer immer noch hervorragend! Wenn Ihr nicht unangenehm auffallen wollt, solltet Ihr also am 17. März zumindest Grün tragen.
Das Highlight der St. Patrick’s Day-Feiern in New York ist natürlich die Paddy’s Day Parade, die zu den größten der Welt zählt. Da marschieren stundenlang Musikkapellen und Tanzgruppen (sowie Feuerwehrmänner und ähnliche Augenweiden für Fans von Männern in Uniform) die 5th Avenue entlang. Glaubt also bloß nicht, dass Ihr an dem Tag in normalem Tempo die 5th entlang laufen könnt. Read more…
Der Times Square ist momentan wieder in aller Munde (hier einen Blowjob-Joke oder erinnert sich eh schon niemand mehr an die Zeit, als der Times Square noch ein zwielichtes Rotlichtviertel mit Pornokinos war?). Der Times Square soll nämlich zur Fußgängerzone werden (und die Süddeutsche scheut bei der Gelegenheit kein schlechtes Wortspiel).
Auch jetzt gibt es schon viel zu tun am Times Sqare, vieles davon umsonst. Aber Achtung! Da gibt es zum Beispiel Touristengruppen aus den Flyover States (alles, was zwischen den Küsten liegt, wo New Yorker also höchstens drüber fliegen), die gerne extrem langsam laufen, dabei den ganzen Gehweg blockieren und New Yorker zur Weißglut bringen, blinkende Werbung allüberall, die bestimmt nix für Epileptiker ist, und Konsumterror so weit das Auge reicht.
Trotzdem sollte man nicht einfach einen weiten Bogen um den Times Square machen, sondern sich zumindest einen Kurzbesuch antun. Umsonst kann man da… Read more…
Danke an die OTTO-Profi-Shopper für das schöne Video vom Shopping-Trip in Manhattan. Jetzt hab ich Heimweh, bin neidisch und mein Geldbeutel juckt an genau der Stelle, wo meine Kreditkarte steckt.
Vor und während eines New York-Besuchs lohnt es sich, ein paar lokale Twitterer zu followen. Von Museen, über Clubs, bis hin zu den Locals, twittert man in New York ungleich mehr als anderswo. Aktuellere Neuigkeiten wird man kaum finden. Nicht nur die Twitter-Updates sind natürlich umsonst, über Twitter wird auch immer öfter Zeug verschenkt oder Rabatte angekündigt.
Eine kleine (natürlich bei Weitem nicht erschöpfende) Übersicht über die besten Twitterer New Yorks nach dem Sprung. Alternativ könnt Ihr natürlich @newyorkumsonst followen und meine Lektüreliste abgreifen. Read more…
Dass dank der momentanen Wirtschaftslage überall in New York Dauer-SALE ist, dürfte inzwischen bekannt sein. Sogar die Designer-Shops an der Madison Avenue gewähren traumhafte Rabatte.
Ein Shop in Williamsburg hat sich für den Schlussverkauf was Besonderes einfallen lassen: Der Preisnachlass wird nicht im Voraus festgelegt, sondern jeder Kunde kann das Glück entscheiden lassen, ob er 20, 30, 40 oder 50% billiger shoppen kann.
Wie’s funktioniert (und auf Anfrage hoffentlich bald auch den Namen des Ladens) könnt Ihr bei Berlinessa in New York nachlesen!
Diese kleine Reise durch die Straßen von New York ist nicht nur eine willkommene Abwechslung – im Gegensatz zur üblichen Darstellung von New York als hektische Metropole hat man hier wirklich Zeit, die Szenen auf sich wirken zu lassen – sondern auch einfach schön anzusehen.
In New York sind, wie in vielen anderen Städten auch, zahlreiche Museen umsonst. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten hat New York aber auf wenigen Quadratkilometern einige der berühmstesten Museen der Welt und mehrere der größten Museen der Welt.
Da viele New York-Besucher sich für die Stadt nur eine Woche Zeit nehmen und man eigentlich allein für die Museen einen Monat bräuchte, muss man also gut planen, damit man die Tage erwischt, an denen der Eintritt frei ist: